Post darf Briefporto erhöhen

Briefporto-Erhöhung rückt näher: Die Bundesnetzagentur hat heute den Erhöhungsspielraum für Briefentgelte im Zeitraum von Anfang Januar 2022 bis Ende Dezember 2024 bekannt gegeben.

Die Bundesnetzagentur hat für diesen Zeitraum einen Preiserhöhungsspielraum von 4,6 Prozent ermittelt. Für die Höhe des Preisniveaus ist in diesem Verfahren vor allem der erwartete Anstieg der Verbraucherpreise maßgebend.

Die ermittelte Preisänderungsrate in Höhe von 4,6 Prozent, liegt deutlich unter derjenigen für die vergangene Preisperiode, die noch bei knapp 8,9 Prozent lag.

Die Deutsche Post kann den ermittelten Preiserhöhungsspielraum auf die im Price-Cap enthaltenen Produkte verteilen und zur Genehmigung vorlegen. Dieser gilt zum Beispiel für Standard-, Kompakt-, Groß-, Maxibrief, Postkarte sowie für Zusatzleistungen wie Einschreiben und Nachnahme.

Die Bundesnetzagentur kann die Briefentgelte auf Antrag innerhalb von zwei Wochen genehmigen, wenn die Vorgaben der Price-Cap-Entscheidung eingehalten werden.

Post plant Anpassung der Briefpreise zum 1. Januar 2022

Die Deutsche Post plant laut einer Mitteilung vor rund sieben Wochen, eine Anpassung der Briefpreise bereits zum Jahreswechsel – ab 1. Januar 2022. So soll beispielsweise das Porto für den Standardbrief als das am häufigsten von Privatkunden genutzte Produkt von 80 auf 85 Cent steigen.

Für die Postkarte wird die Deutsche Post bei der Bundesnetzagentur eine Preiserhöhung um zehn Cent von 60 auf 70 Cent beantragen. Außerdem werden die Preise für das Einschreiben und Einschreiben Einwurf um 15 Cent erhöht auf 2,65 Euro bzw. 2,35 Euro.