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Neu ab Juli 2022

Es gibt viel Neues und einige Änderungen in Deutschland im Juli 2022: Lesen Sie hier die wichtigsten Neuigkeiten für Verbraucherinnen und Verbraucher. Das Wichtigste kurz, knapp und kompakt im Überblick:

Corona-Schnelltests:“Bürgertests“ sind nicht mehr kostenlos. An Eigenbeteiligung müssen 3 Euro berappt werden. Von einer Zah­lung sind nur noch be­stimmte Personen befreit.

Hartz-IV-Sanktionen ausgesetzt: Sanktionsregelungen für Empfänger von Hartz-IV werden ab 1. Juli befristet bis 1. Juni 2023 weitestgehend ausgesetzt.

Höherer Mindestlohn: Der gesetzliche Mindestlohn wird zum 1. Juli von 9,82 Euro brutto auf 10,45 Euro pro Stunde angehoben. Ab Anfang Oktober 2022 legt er dann nochmals zu und steigt auf 12 Euro pro Stunde.

Kinderbonus: Der einmalige Kinderbonus in Höhe von 100 Euro wird ausgezahlt.

Mehr Rente: Rund 21 Millionen Rentner in Deutschland können sich über höhere Rentenbezüge freuen. Die gesetzliche Rente steigt im Osten um 6,12 Prozent, im Westen um 5,35 Prozent.

Mietspiegel für größere Städte Pflicht: Künftig sind Städte und Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern verpflichtet, für einen Überblick über die ortsübliche Vergleichsmiete einen Mietspiegel zu er­stellen. Dadurch sollen nach dem Willen des Gesetzgebers Mieter besser vor überzogenen Mieterhö­hungen geschützt werden.

Preiserhöhungen bei der DHL: Versenden von Paketen und Päckchen wird teils teurer.

Rücknahme von Elektroaltgeräten: Künftig ist die Elektroschrottabgabe auch im Supermarkt und bei Discountern möglich, vorausgesetzt, sie verfügen über eine Ladenfläche größer 800 Quadratmeter.

Strompreise: Die sogenannte EEG-Umlage fällt weg.

Verträge online einfacher kündigen mit Kündigungsbutton: Im Internet müssen Anbieter von Dauerschuldverhältnissen, wie etwa einem Handyvertrag, auf ihrer Webseite gut sichtbar einen Kündigungsbutton platzieren, mittels dessen Kunden den Vertrag schnell und einfach beenden können.