Startseite » Presseschau » Mieterbund: Wohngeldreform nicht ausreichend

Mieterbund: Wohngeldreform nicht ausreichend

Der Deutsche Mieterbund (DMB) begrüßt zwar die angekündigte Wohngeldreform der Ampel-Koalition mit dauerhaften Heizkostenpauschalen, einer Klimakomponente und der Erweiterung des Kreises der Anspruchsberechtigten auf 2 Millionen Bürger sowie den einmaligen Heizkostenzuschuss für Wohngeldempfänger.

Eines darf man aber nicht vergessen: Mehr als ein Drittel der einkommensschwachen Mieterhaushalte zahlt bereits jetzt mehr als 40 Prozent seines Einkommens für das Wohnen. Von der für 2023 geplanten Reform des Wohngeldes werden also auch weiterhin viel zu wenige Menschen profitieren. Noch dazu kommt, dass die Antragsstellung kompliziert und langwierig ist. Vor diesem Hintergrund warnen wir dringend davor, die Wohngeldreform als ausreichende Hilfe für Mieterinnen und Mieter zu betrachten … Millionen von Mieter:innen, die sich finanziell knapp oberhalb der Wohngeldgrenzen bewegen, brauchen ebenfalls dringend einen Heizkostenzuschuss“,

kommentiert der Präsident des Deutschen Mieterbundes, Lukas Siebenkotten, das gestern beschlossene dritte Entlastungspaket der Ampel-Koalition. Mieterbund.de