Keine Lohnfortzahlung für Ungeimpfte

Lohnfortzahlung für Ungeimpfte entfällt bundesweit bei Corona-Quarantäne spätestens ab 1. November 2021. Darauf verständigten sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern mehrheitlich in einem Beschluss.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Entscheidung der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) begrüßt, wonach Nicht-Geimpfte, die die Möglichkeit zu einer Corona-Schutzimpfung gehabt haben, ab dem 1. November keine Lohnerstattung im Falle einer behördlich angeordneten Quarantäne mehr erhalten sollen.

Spahn begrüßte zudem, dass es nun ein bundeseinheitliches Vorgehen gibt. „Das stärkt das Vertrauen“, sagte Spahn. Es sei auch „eine Frage der Fairness“ gegenüber denjenigen, die sich und ihr Umfeld mit einer Impfung schützen. Sie fragten sich zu Recht, warum sie für Ungeimpfte zahlen sollten. Impfen bleibe eine freie Entscheidung. Wer sich jedoch nicht dafür entscheide, müsse aber die Kosten tragen, so der Gesundheitsminister.

Ausgenommen von der Regelung sind künftig Personen die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. In einigen Bundesländern gilt die Regelung für Ungeimpfte bereits.