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Fenster- und Türdichtungen checken

Noch ganz dicht? Damit es kein kalter und teurer Winter wird, sollte man rechtzeitig die Fenster- und Türendichtungen im Haus oder in Wohnung überprüfen und gegebenenfalls austauschen lassen.

(djd). Gasknappheit aufgrund des Ukraine-Krieges, steigende Energiekosten und eine Inflationsrate, die sich weiter der 10 %-Marke nähert: Für Verbraucher könnte der Winter kalt und teuer werden. Was können Mieter und Eigenheimbesitzer nun tun? Das größte Sparpotenzial bietet sich beim Heizen.

Im Durchschnitt entfallen darauf circa 70 Prozent des Energieverbrauchs. Schon mit geringen Investitionen kann man die Energieeffizienz verbessern. Wichtig: Die energiesparenden Maßnahmen bereits jetzt und nicht erst im Winter umsetzen, zum Beispiel Fenster- und Türdichtungen prüfen und bei Bedarf austauschen.

Fenster- und Türdichtungen noch in Takt? So kann man den Zustand prüfen

Einmal eingebaut, verbleiben Dichtungen oft Jahrzehnte in Fenstern und Türen. Dabei haben sie nur eine „Haltbarkeit“ von 5 bis 15 Jahren. Teilweise werden Dichtungen schon nach wenigen Jahren spröde, härten aus oder sind mechanisch zerstört.

Die Folge: Kälteeinbruch, Feuchtigkeit in der Wohnung und als Ergebnis ein schleichender, aber deutlich erhöhter Energiebedarf. Ein Austausch der alten verschlissenen Dichtungsprofile ist dann unerlässlich. „Denn kaputte Dichtungen führen zunächst unmerklich, aber stetig zu einem steigenden Energieverbrauch und höheren Nebenkosten“, weiß Lars Hagemeier, Geschäftsführer von GfA-Dichtungen.

Ob Fenster und Türen noch dicht schließen, kann jeder selbst prüfen: Ein Blatt Papier zwischen Fenster und Rahmen klemmen. Lässt es sich einfach herausziehen, ist die Dichtung defekt oder das Fenster nicht mehr richtig eingestellt. Die zweite Möglichkeit: Mit einer brennenden Kerze an Tür- oder Fensterrahmen entlangfahren. „Flackert die Flamme oder geht aus, sollte man unverzüglich einen Handwerksbetrieb kontaktieren“, rät Lars Hagemeier.

Dichtungstausch dem Fachmann überlassen

Damit die Experten die passende Ersatzdichtung finden und austauschen können, sollte man mit einem Teppichmesser oder einer Schere ein Stück der alten Dichtung entfernen und damit zum Fachbetrieb oder Fachhändler gehen. Dieser erfragt beim Dichtungsspezialisten das passende Dichtungsprofil und stimmt die benötigte Menge ab. Mehr Infos gibt es beispielsweise unter gfa-dichtungen.de.

„Noch besser sind komplette Dichtungsrahmen, bei denen die Ecken bereits verschweißt sind“, weiß Lars Hagemeier. Innerhalb weniger Tage bekommt der Kunde dann ein Gegenmuster oder die bestellte Dichtung. Den Tausch sollte man indes dem Fachmann überlassen. Nur er kann den korrekten Sitz und die einwandfreie Funktion prüfen. Wer diese Tipps beherzigt, kann auch im kommenden Winter trotz steigender Energiepreise effektiv bei den Heizkosten sparen und gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt tun – ohne dabei zu frieren.