Ende der Woche ist wieder „Black Friday“

Schnäppchen-Events locken: Ende der Woche ist wieder der Black Friday – Verbraucher können am 26.11. und drei Tage später am Cyber Monday (29.11.) traditionell mit Rabatten rechnen.

Black Friday und Cyber Monday sind große Shopping-Termine im Kalender. Beide fallen auf Ende November – damit die Weihnachtseinkäufer unter anderem ein Schnäppchen schon vor den Festtagen ergattern können.

Der Black Friday ist mittlerweile einer der geschäftigsten Tage im Einzelhandelskalender und markiert in der Regel den Beginn des Weihnachtsgeschäfts.

Er fällt immer auf den Freitag nach dem alljährlichen US-amerikanischen Thanksgiving-Feiertag (Erntedankfest in den USA), der am vierten Donnerstag im November gefeiert wird. Der Cyber Monday fällt immer auf den ersten Montag nach Thanksgiving bzw. dem Montag nach dem Black Friday Wochenende.

Beide Shopping-Events sind in den letzten Jahren sowohl in Deutschland als auch auf der ganzen Welt für Einzelhändler und Käufer wichtige Shopping-Termine geworden – vor allem im Onlinehandel.

Sparpotential in Black-Friday-Zeit

Die Black-Friday-Zeit ist alljährlich die schnäppchenreichste Phase des Jahres, in der viele Händler mit hohen Rabatten werben. Wie viel Verbraucherinnen und Verbraucher wirklich sparen können, hat das Preisvergleichsportal „idealo“ die Preise vom vergangenen Jahr unter die Lupe genommen.

Das Ergebnis: Am letzten Black Friday lag die durchschnittliche Preisersparnis in den 100 beliebtesten Produktkategorien bei gerade einmal 4 Prozent.

Die Preisanalyse der Shopping- und Vergleichsplattform ergab für 2020, dass von mehr als 9.200 untersuchten Produkten immerhin fast zwei Drittel (61 Prozent) am Black Friday günstiger waren als noch im Monat davor.

Für echte Schnäppchen mussten Verbraucher jedoch sehr genau hinschauen: Nur 14 Prozent der reduzierten Produkte waren um mindestens 20 Prozent rabattiert. Die absolute Ersparnis war in den Kategorien E-Bikes und Fernseher am höchsten.

Weniger Sparpotential gab es hingegen in den besonders beliebten Produktsparten. So lag die Ersparnis in den zehn nachfragestärksten Kategorien sogar unter dem Durchschnittswert von 4 Prozent.

Bei Smartphones und Tablets konnten Verbraucher beispielsweise im Schnitt nur 3 Prozent sparen. Fünf der zehn beliebtesten Produkte waren überhaupt nicht reduziert – mitunter musste von den Käufern sogar mehr hingeblättert werden.