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Angst vor Klinikaufenthalt wächst

In den vergangenen zwei Jahren Corona-Pandemie haben die Menschen den Ärztinnen und Ärzten in deutschen Krankenhäusern besonderes Vertrauen geschenkt. Doch laut einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse steigt die Angst vor einem Krankenhausaufenthalt in Deutschland wieder an.

Darauf weist die KKH zum Welttag der Patientensicherheit am 17. September 2022 hin. Aktuell hat jeder vierte Deutsche Sorgen vor einer Behandlung im Krankenhaus. Frauen äußern Klinikängste häufiger als Männer. Vor der Pandemie hatten sogar 29 Prozent der Umfrage-Teilnehmer Bedenken in Bezug auf einen stationären Aufenthalt.

In den Corona-Jahren 2020 und 2021, als viele Operationen abgesagt oder verschoben wurden, waren es lediglich 17 bzw. 19 Prozent, die sich vor einem Krankenhausaufenthalt fürchteten.

Aktuell begründet knapp jeder zweite Besorgte (47 Prozent) seine Ängste vor einem Klinikaufenthalt damit, Schlechtes gehört zu haben. Fast ebenso viele (46 Prozent) haben selbst schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht.

Während der Corona-Jahre 2020 und 2021 führte hingegen nur jeweils ein Drittel die Klinikängste auf negative Berichte über die stationäre Versorgung zurück.