„Ängste der Deutschen“ – Viele fürchten Geldsorgen und Steuererhöhungen

Viele Menschen in Deutschland haben laut einer Studie Angst, wegen der Covid-19-Pandemie weniger im Geldbeutel zu haben.

Wie jedes Jahr hat das Infocenter der R+V Versicherung rund 2.400 Menschen nach ihren größten Sorgen rund um Politik, Wirtschaft, Umwelt, Familie und Gesundheit befragt.

Mehr als die Hälfte der Deutschen (53 Prozent) hat demnach Angst davor, dass der Staat wegen der Schuldenlast aus der Corona-Krise dauerhaft Steuern erhöht oder Leistungen kürzt – Platz eins der diesjährigen R+V-Umfrage „Die Ängste der Deutschen 2021“.

Die Sorge um die persönlichen Finanzen spiegeln auch die Plätze zwei und drei der Umfrage wider: Jeder zweite Deutsche (50 %) befürchtet, dass die Lebenshaltungskosten steigen und dass die Steuerzahler für die EU-Schuldenkrise zur Kasse gebeten werden.

Auf den Plätzen der sieben größten Ängste der Deutschen 2021 folgen „Überforderung des Staats durch Geflüchtete“ (45 %), „Schadstoffen in Nahrungsmittel“ (43 %), „Pflegefall im Alter“ (43 %) und „Spannungen durch Zuzug von Ausländern“ (42 %).

Umweltsorgen auf Vorjahres-Niveau

Die Sorge um die Wirtschaftslage in Deutschland ist jedoch geringer geworden. Sie liegt mit 40 Prozent auf Platz zehn des Rankings.

Umweltsorgen bleiben etwa auf dem Niveau des Vorjahres: 41 Prozent der Befragten haben große Angst vor häufigeren Naturkatastrophen und Wetterextremen.

Vor den Auswirkungen des Klimawandels fürchten sich wie im vergangenen Jahr 40 Prozent der Deutschen.